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		<title>Morgens um halb sieben in der Hölle</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 15:39:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sechs Uhr in der Früh. Mein ärgster Feind am Morgen meldet sich: der Wecker. Er kennt auch heute keine Gnade. Irgendwann kommt der Tag, wo ich es ihm heimzahle. Zeit, aufzustehen. Zuerst mal kurz das Wetter prüfen. Die Vorhersage gestern hatte massive Regenschauer angekündigt. Mein Blick aus dem Fenster sagt [&#8230;]]]></description>
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<p>Sechs Uhr in der Früh. Mein ärgster Feind am Morgen meldet sich: der Wecker. Er kennt auch heute keine Gnade. Irgendwann kommt der Tag, wo ich es ihm heimzahle. Zeit, aufzustehen.</p>



<p>Zuerst mal kurz das Wetter prüfen. Die Vorhersage gestern hatte massive Regenschauer angekündigt. Mein Blick aus dem Fenster sagt mir, dass die Strasse noch trocken ist – hurra! Vom Westen her ziehen aber bereits erste bedrohliche Wolken auf. Lange kann es nicht mehr gehen bis die ersten Tropfen fallen.</p>



<p>Nun heisst es also Beeilung. Duschen, Zähne putzen, Anziehen, Kaffee aufsetzen und auf geht’s. Inzwischen springt der Zeiger auf halb sieben. Na toll, der Regen setzt genau jetzt ein, und das aus vollen Rohren. Also runter in die Garage und als Erstes die Regenkleider überstülpen. Helm auf. Bereit zur Abfahrt.</p>



<p>Aber…oh Schreck. Nichts geht mehr. Der Roller springt nicht an. Auch nach mehreren Versuchen passiert nichts. Die Batterie scheint leer zu sein. Ich hätte es voraussehen müssen. Erste Anzeichen dafür hatte ich ja ehrlicherweise schon die letzten Tage wahrgenommen und souverän verdrängt.</p>



<p>Also umgekehrtes Szenario. Roller zurückschieben. Helm ab. Wieder raus aus den Regenklamotten und die Beine unter die Arme nehmen, um das Tram zu erwischen. Die Zeit drängt. Mit dem Schirm in der einen Hand, der Kaffeetasse in der anderen und dem Rucksack auf dem Rücken runter den Berg, und mit einem Sprint schaffe ich es gerade noch auf das Tram, welches soeben in die Haltestelle einfährt.</p>



<p>Ein kurzer Blick auf die Uhr bestätigt mir zumindest, dass ich den Zug noch knapp erwischen müsste.</p>



<p>Nach einer gefühlten Ewigkeit mit zahlreichen Zwischenstopps an jeder Haltestelle (für die Detailversessenen unter uns – es sind elf an der Zahl), kommen wir endlich am Hauptbahnhof an und schon wieder heisst das für mich etwas Frühsport mit einem weiteren Sprint. Wenigstens ist Gleis 17 so ziemlich das Nächste von meiner Tramstation aus.</p>



<p>Im Zickzack um die Leute herum, die Treppe runter und wieder hoch, schaffe ich es tatsächlich noch knapp auf den Zug. Ausser Atem setze ich mich hin. Immerhin kann ich nun die nächste volle Stunde von diesem unerwarteten Stress wieder runterfahren und mich erholen. Wenigstens bin ich definitiv wach.</p>



<p>Heute Abend muss ich unbedingt die Batterie aufladen!</p>



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		<title>Kurzgeschichten aus dem Alltag</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 12:13:01 +0000</pubDate>
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<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="hgt61I325R"><a href="https://conexmarketing.ch/kurzgeschichten-aus-dem-alltag/">Zugfahren – der sanfte Kampf gegen das frühe Aufstehen</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Zugfahren – der sanfte Kampf gegen das frühe Aufstehen&#8220; &#8211; conex marketing" src="https://conexmarketing.ch/kurzgeschichten-aus-dem-alltag/embed/#?secret=j2r63HeYr5#?secret=hgt61I325R" data-secret="hgt61I325R" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<title>Der Berg stellt sich quer oder die Schönheit der Umwege</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 12:03:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Da stehe ich nun also mit meinem Rennrad am Fusse des Regensbergers. Leise Selbstzweifel kommen auf. Werde ich den Berg auch dieses Mal bezwingen? Reichen meine Kondition und Kraft? Eigentlich müsste es doch gehen, bin ich doch dieses Jahr bereits innerhalb von drei Tagen von Zürich um den Bodensee und [&#8230;]]]></description>
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<p>Da stehe ich nun also mit meinem Rennrad am Fusse des Regensbergers. Leise Selbstzweifel kommen auf. Werde ich den Berg auch dieses Mal bezwingen? Reichen meine Kondition und Kraft? Eigentlich müsste es doch gehen, bin ich doch dieses Jahr bereits innerhalb von drei Tagen von Zürich um den Bodensee und zurück geradelt. Also packe ich es an. Auf geht’s!</p>



<p>Dann, nach dem ersten Kilometer der Schock! Mein üblicher Weg über den Pass ist für jeglichen Verkehr gesperrt. Nun gilt es also umzudisponieren und eine andere Route zu nehmen. Einen Weg hoch nach Regensberg, den ich noch nie gefahren bin.</p>



<p>Die Strecke ist einfach zu finden, und ich staune – sie ist sogar viel angenehmer zu fahren. Die Steigung, obwohl länger, ist einiges rhythmischer als der mir bekannte direkte Anstieg von Dielsdorf.</p>



<p>Wunderschöne Abschnitte durch den Wald wechseln sich ab mit einem herrlichen Ausblick über das Neeracher Ried. Dies könnte sich sogar zu einer meiner Lieblingsstrecken entwickeln.</p>



<p>Wenn es darum geht, Berge mit dem Rennrad zu bezwingen, habe ich ein sehr ambivalentes Verhältnis. Einerseits freue ich mich immer wieder über die Herausforderung und das Erlebnis. Andererseits hasse ich es, weil ich wirklich an mein Limit stosse und es jedes Mal eine grosse Überwindung kostet, hochzukraxeln.</p>



<p>Ich erreiche Regensberg, und nach einem kurzen Trinkhalt geht es weiter hinauf über den letzten Abschnitt der Steigung. Doch, oh Schreck – der Berg scheint heute wirklich nicht mein Freund zu sein und unternimmt alles, mich an der Überfahrt hindern zu können. Auch der letzte Streckenabschnitt ist blockiert. Also heisst es, zuerst mal wieder ein Stück runter über einen längeren Kiesabschnitt zu fahren.</p>



<p>Nachdem auch dieser Teil schadlos mit dem Rennrad überstanden ist (andere Radfahrer hatten da nicht so viel Glück und sehen sich am Wegrand zum Schlauch ersetzen gezwungen) mache ich mich, vorbei an Reitern und Wanderern, auf in den letzten Steigungskilometer.</p>



<p>Geschafft, oben angekommen! Allen Hindernissen und Umwegen zum Trotz bin ich auf dem Pass. Dies sind die Glücksmomente beim Sport, die motivieren und für die es sich lohnt immer weiterzumachen.</p>



<p>Nun geht es in rasanter Fahrt hinunter und dann auf die letzten flachen 15 Kilometer bis nach Hause.</p>



<p>Dort wartet schon sehnsüchtig noch die letzte Steigung des Tages rauf den Hönggerberg. Zwar nur ein Kilometer, dafür wirklich sehr steil. Eigentlich schon beinahe überhängend. Auch diese werde ich noch schaffen! Alles andere wäre ja wohl gelacht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://conexmarketing.ch/wp-content/uploads/2026/04/2_Rennradtour-ChatGPT-Image-24.-Aug.-2025-22_24_47.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="687" height="1030" src="https://conexmarketing.ch/wp-content/uploads/2026/04/2_Rennradtour-ChatGPT-Image-24.-Aug.-2025-22_24_47-687x1030.png" alt="" class="wp-image-372" srcset="https://conexmarketing.ch/wp-content/uploads/2026/04/2_Rennradtour-ChatGPT-Image-24.-Aug.-2025-22_24_47-687x1030.png 687w, https://conexmarketing.ch/wp-content/uploads/2026/04/2_Rennradtour-ChatGPT-Image-24.-Aug.-2025-22_24_47-200x300.png 200w, https://conexmarketing.ch/wp-content/uploads/2026/04/2_Rennradtour-ChatGPT-Image-24.-Aug.-2025-22_24_47-768x1152.png 768w, https://conexmarketing.ch/wp-content/uploads/2026/04/2_Rennradtour-ChatGPT-Image-24.-Aug.-2025-22_24_47.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 687px) 100vw, 687px" /></a></figure>
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		<title>Zugfahren – der sanfte Kampf gegen das frühe Aufstehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[conex]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 07:36:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es ist noch nicht mal sieben Uhr in der Früh. Ich sitze im Zug zur Arbeit und die Landschaft zieht an mir vorbei. Jeden Montag bis Freitag dieselbe Landschaft. Und doch ist sie jeden Tag ein bisschen anders als am Vortag. Die aufgehende Sonne, die die Bäume und Flüsse golden [&#8230;]]]></description>
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<p>Es ist noch nicht mal sieben Uhr in der Früh. Ich sitze im Zug zur Arbeit und die Landschaft zieht an mir vorbei. Jeden Montag bis Freitag dieselbe Landschaft. Und doch ist sie jeden Tag ein bisschen anders als am Vortag. Die aufgehende Sonne, die die Bäume und Flüsse golden färbt und sie friedlich aussehen lassen, der Regen und die gelegentlichen Stürme, die eine bedrohliche Kulisse aufbauen und durch das Fenster des geschützten Zugabteils trotzdem eine sogar gemütliche Atmosphäre schaffen.</p>



<p>Es sind immer die gleichen Gesichter, die mir im Zug begegnen. Da ist diese Frau, die kaum zugestiegen, ihren Laptop aufklappt und wie wild um sieben Uhr morgens beginnt, auf die Tastatur einzuhämmern, als gäbe es kein Morgen mehr. Oder hat sie vielleicht ihre Vorbereitungen für eine Präsentation noch nicht abgeschlossen und ist in Zeitnot? Aber das gleich jeden Tag? Sie wird ihren Computer erst wieder zuklappen, wenn der Zug am Perron in Bern hält. Ich musste ihr aber auch schon zuschauen, wie sie im Waggon noch an ihrer Pedicure feilt. Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob das unbedingt während einer Zugfahrt erledigt werden muss, will mich jetzt aber auch nicht als Moralapostel aufspielen.</p>



<p>Dann ist das dieser Mann, der jeweils nur jeden Dienstag in denselben Zug steigt und mir gegenübersitzt. Etwas älter, grau meliert, mit einer etwas strengen Brille und im Anzug. Typ CEO. Er lässt sein Mobiltelefon keinen Augenblick ausser Acht.</p>



<p>Der Schaffner schaut vorbei, um die Tickets zu kontrollieren. Ich glaube, es gehört irgendwie wohl auch zum täglichen Ritual, dass immer mindestens eine Person darauf aufmerksam gemacht wird, dass sie «nur» das Halbtax-Abo zeigt und noch das entsprechende Zugbillett hervorkramen muss.</p>



<p>Ausserdem ist da diese – ich nenne sie jetzt mal «Hardcore-Pendlerin». Eine sportliche Erscheinung. Sie steigt jeden Morgen mit ihrem Fahrrad in den Zug und nimmt es mit nach Bern.</p>



<p>Zu guter Letzt: der Gehetzte. Auch diese Spezies ist in unserem Wagen vertreten. Er wird, sobald die bevorstehende Ankunft in Bern verkündet wird, aufspringen und zur Türe hetzen. Eventuell hat er aber ja auch einfach noch einen knappen Anschlusszug, den er erwischen muss!?</p>



<p>Inzwischen ist es Ende August, der erste Regen hat heute in der Früh nach einer Periode mit sehr heissen Tagen eingesetzt, und bei meiner heutigen Fahrt ziehen erste Nebelschwaden auf. Ist der Sommer wirklich bereits zu Ende und der Herbst zieht ein?</p>



<p>Es ist noch nicht mal acht Uhr, als ich auf Gleis 8 in Bern ankomme. Die Stunde vergeht wie im Fluge – oder eher zutreffender: wie im Zuge. Was würde ich nur ohne meinen Kaffeebecher machen?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://conexmarketing.ch/wp-content/uploads/2026/04/1_Zugfahren-ChatGPT-Image-23.-Aug.-2025-21_38_35.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="687" height="1030" src="https://conexmarketing.ch/wp-content/uploads/2026/04/1_Zugfahren-ChatGPT-Image-23.-Aug.-2025-21_38_35-687x1030.png" alt="" class="wp-image-368" srcset="https://conexmarketing.ch/wp-content/uploads/2026/04/1_Zugfahren-ChatGPT-Image-23.-Aug.-2025-21_38_35-687x1030.png 687w, https://conexmarketing.ch/wp-content/uploads/2026/04/1_Zugfahren-ChatGPT-Image-23.-Aug.-2025-21_38_35-200x300.png 200w, https://conexmarketing.ch/wp-content/uploads/2026/04/1_Zugfahren-ChatGPT-Image-23.-Aug.-2025-21_38_35-768x1152.png 768w, https://conexmarketing.ch/wp-content/uploads/2026/04/1_Zugfahren-ChatGPT-Image-23.-Aug.-2025-21_38_35.png 1024w" sizes="auto, (max-width: 687px) 100vw, 687px" /></a></figure>
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